Ewangeliczny Związek Braterski w RP
Bericht aus Polen - Mai-Juni 2018 - www.ezb-szczecinek.pl

Bericht aus Polen - Mai-Juni 2018

Liebe Geschwister,

Im Mai haben wir begonnen, neue Testamente und Broschüren zu verteilen. Außerdem war die Arbeit sowohl in den Gemeinden als auch in Gefängnissen normal geführt. Wir haben auch die Täuflinge vorbereitet.

Anfang Juni besuchte uns Bruder Walter Bachmann mit mehreren Personen. Sie waren in Gefängnissen und ein paar Versammlungen. Neben dem Wort Gottes waren die Zeugnisse des Bruders Hans Jutzi aus Bhutan, Nepal, der Mongolei und Kuba sehr bewegend. Sie betrafen hauptsächlich gehörlose und sehr arme Menschen und stellten ihnen eine Infrastruktur für das Leben und die Gemeindearbeit sowie gemeinsame Gottesdienste, auch in Gebärdensprache.

Ende Juni sind zu uns Bruder Matthias Käser mit Elias Buchs und Jonathan Metziger gekommen. Die Brüder haben mit der Gitarre spielen und Gesang überall gedient. Dies hatte eine sehr gute Wirkung sowohl auf die Gefangenen als auch auf die Geschwister. Sie waren in mehreren Gefängnissen. Sie begannen in Dobrowo und sahen postsowjetische Atombunker, in denen Atomköpfe vorbereitet wurden. Es gab Baracken neben diesem schrecklichen Ort, und jetzt gibt es ein Gefängnis. Wir haben dort regelmäßige Versammlungen. Adam, der 30 Jahre alt ist, kam dort mit uns. Er verließ das Gefängnis im April, lebt in Kołobrzeg und arbeitet. Zuvor war er 10 Jahre im Gefängnis. Er war Alkoholiker, Atheist und drogenabhängig. Jetzt zeugt er von einem neuen Leben in Jesus.

Als nächstes gingen die Brüder mit dem Wort Gottes Dienst in die nahe gelegene Gemeinde Belgard. Es war ein außergewöhnlicher Tag am Mittwoch. Zunächst besichtigten die Brüder den Ort der Massengräber (65.000) im ehemaligen Stalag Hammerstein. Dann gingen sie in das Gefängnis. Fünf Brüder schlossen sich zum ersten Mal der Taufe und dem Abendmahl an. Neben den Worten waren sehr interessante Zeugnisse von Elias und Jonathan, die an anderen Orten gepredigt wurden.

Am Donnerstagmorgen waren wir mit Gottesdiensten im Gefängnis Neustettin und am Nachmittag in Alt Born. Das Wort, Lieder und Zeugnisse machten einen großen Eindruck. In diesem halboffenen Gefängnis trafen wir die Brüder, die in Hammerstein sich bekehrt haben, und jetzt in Alt Born sind sie ein Beispiel für andere.

Am Freitag gingen wir in schweres Gefängnis Wronke. Dort, in der Kapelle, die uns zur Verfügung stand, verkündeten die Brüder das Wort, bezeugten das Wirken Jesu und dienten beim Singen. Wir konnten die Gitarre nicht selbst mitbringen, aber da war ein Mann, der für den Herrn spielte und die Gitarre mitbrachte. Dieses Gefängnis hat unsere Schweizer Brüder sehr beeindruckt. Es ist eine alte preußische Festung.

Am Samstagmorgen hatten wir eine Bibelschulung mit dem Thema: Die Gemeinde Jesu Christi. Bruder Daniel hat übersetzt. Die Brüder teilten ihre geistlichen Erfahrungen in diesem Thema mit. Am Nachmittag die Versammlung in Deutsch Krone. Der Saal war voll und wir konnten Gemeinschaft mit den Brüdern haben.

Am Sonntag, dem 1. Juli, begannen wir mit dem Gebet der Brüder im Saal. Später, zusammen mit den sieben Brüdern und Schwestern, die getauft werden sollten, gingen wir zu einem See etwa 150 m von uns entfernt. Dort, nach dem Dienst von Bruder Matthias (Kol. 1,3) und dem Gebet der Brüder, dijeningen, die erlöst wurden, haben sich taufen gelassen. Das Abendmahl wurde von unserem älteren Bruder Alfred (77 Jahre alt) mit der Hilfe jüngerer Brüder geleitet. Dann erhielten die Neugetauften Bibeln und Taufscheine. Bruder Matthias predigte zum Thema Kolosser 3,1-15, und Bruder Jonathan hat sein Zeugnis gegeben. Die Jugend sang einige Chöre, und Bruder Elias unterstützte sie mit einer Gitarre. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand der dritte Gottesdienst statt. Dienten: Elias und Mateusz aus Schlesien über den Herrn, der sein Leben verändert hat. Am Ende hat Bruder Leszek (Vorgesetzte schlesiesche Versammlungen) sehr interessant gepredigt. Er taufte auch mit dem Bruder Lukasz aus Schneidemühl. Die ganze Versammlung endete mit Grüßen aus der Schweiz und für die Schweiz mit Dank für alle guten Taten für die Gläubigen in Polen. Zusammen an verschiedenen Orten und Diensten dienten über 20 Brüder. An den Tischen war auch die Beteiligung vieler Schwestern offensichtlich.

                                                                                                              Ludwig mit dienenden Brüdern

 

Gebetsanliegen:

-          Für die Bibelfreizeiten für die:

  • Familien mit den Kindern,
  • Jugend,
  • Ersatzfamilien;

-          Für weitere Arbeit in den Gefängnissen;

-          Für Gottes Bewahrung bis jetzt und für weiter;

-          Dankbarkeit für die erhörte Gebete.